Die teilnehmenden Projekte

Wir als Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V. sind mit dem Projekt »Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe« seit 2016 in Eisenhüttenstadt tätig. In unserer Arbeit begleiten wir vielfältiges ehrenamtliches Engagement im Integrationskontext und ermöglichen Bildungs- und Begegnungsangebote für Eisenhüttenstädterinnen verschiedener Nationalitäten.

Mit »Bridges – Musik verbindet« bringen wir seit über drei Jahren Musiker*innen mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund zusammen. Wir fördern den interkulturellen Dialog durch Orchester- und Ensemblekonzerte, Chorproben und interkulturelle Musikpädagogik. In unserer musikalischen Zusammenarbeit lernen wir voneinander und gestalten Integration als einen gemeinsamen Prozess. Über das Medium Musik entwickeln wir auf Augenhöhe gemeinsam Neues und zeigen auf der Bühne, wie Integration gelingen kann.

Der RosaLinde Leipzig e. V. ist Beratungs-, Bildungs- und Begegnungsort für LGBTIQA* Personen und steht auf für eine Gesellschaft, die jeder Person ein selbstbewusstes Leben frei von Diskriminierung und ausschließender Normativierung ermöglicht. Das Queer Refugees Network richtet sich an queere Geflüchtete aus Leipzig und Umgebung, bietet dieser Zielgruppe Asylverfahrensbegleitung und psychosoziale Beratung an und möchte zudem Raum geben für Vernetzung und für die Förderung von Selbstorganisation.

*(lesbische, schwule, bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche, queere, asexuelle*aromantische Personen)

Das Projekt MeMoGA (Mentoring-Modelle für Geflüchtete als nachhaltiger Baustein der Integration in den Arbeitsmarkt) von LAMSA e. V. trägt dazu bei, die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ohne formale Qualifikationen in Sachsen-Anhalt zu verbessern. MeMoGA fördert durch ein spezifisches Mentoring-Modell die Entdeckung und Weiterentwicklung der unsichtbaren Potenziale geflüchteter Erwachsener und ihre Überführung in nachhaltige und einkommenssichernde Beschäftigungsverhältnisse. Bis Ende 2019 wird die Pilotphase in Dessau-Roßlau durchgeführt.

Willkommen in Löbtau e. V. hat das Ziel, eine Brücke zwischen neuen und alteingesessenen DresdnerInnen zu bauen – ausgehend vom Stadtteil Löbtau. Der Verein unterstützt Geflüchtete z. B. beim Deutschlernen, beim Finden von Ausbildung und Arbeit sowie durch gemeinschaftliches Kochen, Fußballspielen und Gärtnern.

Nach Vermittlung von Wohnraum und Arbeitsplätzen für Zugewanderte ist es nun das Ziel, die Neubürger im Hofheimer Land auch sozial weiter einzubinden und somit Menschen zusammenzubringen, die sich ansonsten eher nicht treffen würden. Mitbürger, die schon viele Jahre vor Ort wohnen, sollen über neue Möglichkeiten mit Neubürgern in Kontakt und Austausch kommen. Beispielsweise soll ein gemeinsamer Mittagstisch als Begegnungsstätte für Alt und Jung, Neuzugezogene und Alteingesessene entstehen, bei dem ein interkulturell gemischtes Team das Essen zubereitet.

Wir haben 2017 am Standort Heideck mit unserem Integrationslotsen-Projekt begonnen. Ziel war und ist es, die Geflüchteten in der Kleinstadt Heideck aktiv bei ihrer Integration zu unterstützen und Barrieren und Berührungsängste auf beiden Seiten abzubauen. Aus diesem Grund bieten wir ein weitgefächertes Spektrum an Angeboten an; vom Begegnungscafé über den Deutschunterricht bis hin zur Do-it-yourself-Fahrradwerkstatt.

Ziel unserer Organisation ist es, Integration langfristig zu fördern. Integration lässt sich nicht in ein paar Wochen, mit dem Erreichen eines B1 Sprachniveaus erreichen, sondern ist ein langer Prozess, der nachhaltig begleitet werden soll.