Gemeinsam mit diesen 7 teilnehmenden Projekten freuen sich SINGA Deutschland und die Robert Bosch Stiftung dieses Jahr Integration neu (zu) denken:
Netzwerktreffen Integration neu denken
Am 6. und 7. November trafen die teilnehmenden Projekte in Berlin zusammen um sich während 2 Tagen ausführlich zu vernetzen und gemeinsam an Lösungen für Herausforderungen gesellschaftlicher Teilhabe zu tüfteln.
Und das sagen die Projekte
Anke Karen Meyer »Bridges - Musik verbindet«

„SINGA hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, nach der Anfangsphase der Gründung die Organisationsentwicklung gut zu strukturieren und dabei die grundlegenden Dinge immer im Blick zu haben: klare Ziele, klare Aufgaben, klare Rollenverteilung. Das Coaching mit SINGA ist spannend und extrem hilfreich, weil wir an den Themen dranbleiben und tolle Expert*innen haben, die unseren Prozess mit ihren Erfahrungen voranbringen.“

bridgesmusikverbindet.de

Marlis Straessner-Lacroix »Willkommen in Löbtau«

„Als Preisträger von „Integration neu denken“ von SINGA und der Robert Bosch Stiftung kamen wir in den Genuss von mehreren Coaching -Sessions durch SINGA. Dadurch konnten wir extrem viel lernen, wie SINGA das berufliche Mentoring in Berlin aufgebaut und erfolgreich gemacht hatte. Wir bekamen sehr hilfreiche Konzepte an die Hand, um Integration wirklich neu zu denken – da sich seit der Zeit der Willkommenskultur 2015 doch viel verändert hat. Dadurch sind wir jetzt in der Lage unser Pilotprojekt der Berufstandems schnell umzusetzen und an die heutigen Bedürfnisse anzupassen. Wir sind überzeugt, dass wir dadurch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten können!“

willkommen-in-loebtau.de

Integration neu denken – für eine starke Gesellschaft
Wir sind fest davon überzeugt, dass ein gutes Zusammenleben nur gelingen kann, wenn alle Mitglieder einer Gesellschaft – ob schon immer da oder gerade erst angekommen – dazu beitragen.
»Menschen, die neu nach Deutschland kommen, sollen in einer Gesellschaft leben, die allen Mitgliedern selbstverständlich Teilhabe ermöglicht. Um das zu schaffen, muss Integration vor allem auf lokaler Ebene gestaltet und als ein aktives Mitwirken aller verstanden werden.«
Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Schirmherrin des Programms.
Gemeinsam gestalten bedeutet für uns mit Menschen und nicht für sie zu arbeiten.

Dafür muss Integration in Sprache und Praxis neu gedacht werden. Dass alle eingeladen sind, teilzuhaben und einen Beitrag zu leisten, sind wichtige Voraussetzungen für die Stärkung unserer Gesellschaft.

»Integration neu denken« ist ein Programm von SINGA Deutschland und der Robert Bosch Stiftung. Wir möchten Organisationen und Projekte, die bereits im Themenfeld Integration tätig sind, dabei unterstützen ihre Arbeit noch inklusiver zu gestalten und Teil eines bundesweiten Netzwerkes zu werden.
Unsere Schirmherrin und Pat*innen
Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Schirmherrin des Programms.

»Menschen, die neu nach Deutschland kommen, sollen in einer Gesellschaft leben, die allen Mitgliedern selbstverständlich Teilhabe ermöglicht. Um das zu schaffen, muss Integration vor allem auf lokaler Ebene gestaltet und als ein aktives Mitwirken aller verstanden werden.«

Lina Eddisi ist Strategieleiterin bei Continental in Berlin. Ihre Expertise liegt in der Strategie, besonders im Bereich Mobilität und Digitalisierung. Lina ist eine Freundin und Unterstützerin des SINGA Business Labs in Berlin, welches neuzugewanderte Unternehmer*innen bei der Gründung unterstützt. Als Mentorin, aber auch als Jurymitglied des Berlin Newcomer Start Up Awards von SINGA liegt ihr das Thema der Teilhabe besonders am Herzen.

»Und woher kommst du wirklich? – Diese Frage war für mich immer eine besondere Herausforderung. Ich bin in München geboren und dennoch gibt mir diese Frage jedes Mal das Gefühl, nicht zu Deutschland zu gehören. Integration neu denken – das ist die gemeinsame Aufgabe unserer Generation, eine Gesellschaft zu schaffen, in der jede und jeder einen festen Platz hat.«

Shai Hoffmann ist nicht nur durch die Wahl als NachhaltigkeitsInfluencer der #Nachhaltigen100 der Triodos Bank bekannt, sondern vor allem als Persönlichkeit, die den gesellschaftlichen Wandel proaktiv mitgestaltet. Denn als Enkelkind von Holocaust-Überlebenden und Ur-Berliner ist eine gelebte Demokratie ein wahres Herzensthema für Shai.

»Teilhabe bedeutet für mich, dass wir als eine vielfältige Gesellschaft friedvoll zusammenleben können. Dass man sich gegenseitig wertschätzt und unterstützt, so dass jeder und jede Einzelne die eigenen Talente und Stärken zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen kann. Wenn Menschen eine Vision oder ein Anliegen teilen und bereit sind, gemeinsam dafür einzustehen und sich dafür einzusetzen – mit welchen Mitteln auch immer, sei es Geld, Talente, Wissen, Kontakte oder Nächstenliebe.«